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Mattermost

Business

266.00 Bewertungen
4,6
Entwickler
Mattermost
Veröffentlicht
10.07.2017
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Wer im Team nicht noch einen weiteren öffentlichen Messenger möchte, sondern eine eigene Arbeitsumgebung für Nachrichten sucht, sollte sich Mattermost genauer ansehen. Ich habe die App als mobile Ergänzung für berufliche Kommunikation betrachtet und finde besonders den selbst gehosteten Ansatz interessant: Die Anwendung ist nicht einfach nur ein Chatfenster, sondern gehört zu einer Plattform, deren Betrieb und Verwaltung stärker beim jeweiligen Unternehmen liegen können. Das macht sie für bestimmte Teams sehr passend, verlangt aber auch mehr Vorbereitung als bei einem gewöhnlichen Messenger.

Mattermost wird von Mattermost entwickelt und ist als kostenlose Business-App für Android erhältlich. Im Play Store kommt sie auf einen Durchschnitt von 4,6 bei rund 20.000 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen. Diese Zahlen sagen natürlich nicht, ob sie zu eurem Unternehmen passt, sie zeigen aber, dass die mobile Anwendung nicht nur für ein winziges Nischenpublikum gedacht ist. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was bei einer Arbeits-App wenig überraschend ist.

Wie sich Mattermost im Arbeitsalltag anfühlt

Der wichtigste Unterschied zu vielen bekannten Chat-Apps liegt für mich nicht in der Oberfläche, sondern in der Rolle der App. Mattermost ist für Arbeitsgruppen gedacht, die ihre Kommunikation in Kanälen, direkten Gesprächen und teambezogenen Bereichen organisieren möchten. Statt wichtige Entscheidungen über private Nachrichten, E-Mail-Verläufe und verstreute Gruppenchats zu verteilen, kann man Diskussionen an einem gemeinsamen Ort bündeln.

Das klingt zunächst vertraut, weil viele moderne Teamdienste ähnlich funktionieren. Der praktische Unterschied entsteht durch den selbst gehosteten Charakter. Eine Organisation kann Mattermost auf ihrer eigenen Infrastruktur betreiben, anstatt die gesamte Kommunikation ausschließlich in einer fremden Cloud abzulegen. Für mich ist das der stärkste Grund, diese App überhaupt in Betracht zu ziehen. Gleichzeitig bedeutet es, dass die Qualität des Erlebnisses nicht nur von der Android-App abhängt, sondern auch von der Einrichtung, Pflege und Erreichbarkeit des eigenen Mattermost-Servers.

Die App ist deshalb nicht unbedingt die richtige Wahl für eine einzelne Person, die einfach schnell mit Freunden chatten möchte. Ihr Nutzen wächst, wenn bereits ein Team, ein Server und klare Regeln für die Kommunikation vorhanden sind. Wer Mattermost installiert, aber keinen passenden Zugang von der eigenen Organisation erhält, wird mit der App allein keinen vollständigen Messenger-Ersatz bekommen.

Der erste Kontakt mit Server und Team

Bei einem klassischen Messenger genügt meist die Telefonnummer oder ein persönliches Konto. Bei Mattermost hängt der Einstieg stärker von der jeweiligen Arbeitsumgebung ab. In der Praxis sollte man vor der Installation klären, welche Server-Adresse verwendet wird, ob das Unternehmen eine bestimmte Anmeldung verlangt und an wen man sich bei Problemen wenden muss. Das ist kein Fehler der App, aber ein wichtiger Unterschied zu unkomplizierten Verbraucher-Apps.

Gerade für neue Mitarbeitende ist dieser Punkt entscheidend. Eine kurze interne Anleitung mit Server-Adresse, Anmeldeweg und Ansprechpartner spart viel Frust. Ohne solche Informationen kann der Eindruck entstehen, die App funktioniere nicht, obwohl eigentlich nur der Zugang zur richtigen Arbeitsumgebung fehlt. Ich würde Mattermost daher nicht isoliert einführen, sondern immer zusammen mit einer kleinen Einweisung.

Nach der Anmeldung ist die Kanalstruktur der Ort, an dem die App ihren Wert entfaltet. Ein Team kann beispielsweise einen Bereich für allgemeine Ankündigungen, einen für ein laufendes Projekt und einen weiteren für technische Fragen verwenden. Das klingt banal, verhindert aber eine häufige Schwäche von Gruppenchats: Neue Mitglieder müssen nicht jede alte Nachricht durchsuchen, um herauszufinden, worum es in einer Diskussion geht.

Kanäle sind nützlich, wenn sie bewusst gepflegt werden

In meiner Einschätzung ist die Kanalorganisation zugleich Stärke und mögliche Stolperfalle. Wenn jedes kleine Thema einen eigenen Kanal erhält, wird die Übersicht schnell schlechter statt besser. Wenn dagegen alles in einem einzigen Raum landet, gehen Entscheidungen und Rückfragen unter. Mattermost belohnt Teams, die vorher festlegen, wofür ein Kanal gedacht ist und wann eine Diskussion in einen passenderen Bereich gehört.

Ein sinnvoller Ablauf wäre, in einem Projektkanal zunächst die Aufgabe zu besprechen, anschließend eine klare Entscheidung zu formulieren und später den Status dort zu aktualisieren. So bleibt der Zusammenhang erhalten. Für kurzfristige Einzelthemen sind direkte Gespräche besser geeignet, während wiederkehrende Fragen in einem dauerhaft auffindbaren Kanal aufgehoben sind. Diese kleine Trennung wirkt unspektakulär, spart im Alltag aber Zeit.

Ein weiterer praktischer Tipp: Ich würde wichtige Entscheidungen nicht zwischen zehn lockeren Antworten verstecken. Besser ist eine kurze, eindeutige Nachricht mit dem Ergebnis und dem nächsten Schritt. Mattermost kann die Kommunikation bündeln, ersetzt aber keine gute Teamdisziplin. Wer nur Nachrichten verschiebt, ohne sie zu strukturieren, erhält am Ende lediglich ein größeres Nachrichtenarchiv.

Mobile Nutzung statt vollständiger Büroarbeitsplatz

Auf dem Smartphone sehe ich Mattermost vor allem als Begleiter für Situationen, in denen man nicht am Schreibtisch sitzt. Eine Person kann morgens unterwegs eine Projektfrage lesen, auf eine dringende Rückfrage antworten und später am Arbeitsplatz ausführlicher weiterarbeiten. Für kurze Abstimmungen ist das angenehm, weil man nicht jedes Mal den Rechner öffnen muss.

Für längere Texte, komplexe Diskussionen oder das Durcharbeiten vieler Nachrichten bleibt ein größerer Bildschirm für mich die angenehmere Wahl. Das ist weniger eine Besonderheit dieser App als eine Grenze mobiler Kommunikation. Auf dem Telefon kann man reagieren, prüfen und nachfassen; umfangreiche Entscheidungen würde ich trotzdem lieber mit einer richtigen Tastatur formulieren.

Ein realistisches Beispiel wäre ein kleines Support-Team, das tagsüber Anfragen aus verschiedenen Zeitzonen bearbeitet. Eine Frage landet in einem passenden Kanal, die zuständige Person antwortet vom Smartphone, und das Team kann später nachvollziehen, was bereits versucht wurde. Der Vorteil entsteht nicht durch besonders spektakuläre Technik, sondern dadurch, dass die Antwort im richtigen Zusammenhang bleibt und nicht in einem privaten Chat verschwindet.

Benachrichtigungen mit Bedacht einstellen

Bei einer beruflichen Chat-App entscheidet die Benachrichtigungsstrategie stark darüber, ob sie hilfreich oder anstrengend wird. Wenn jede Nachricht sofort Aufmerksamkeit verlangt, fühlt sich der Arbeitstag schnell wie eine ununterbrochene Alarmkette an. Ich würde deshalb nur für wirklich relevante Kanäle unmittelbare Hinweise aktiv lassen und weniger dringende Bereiche gezielt später prüfen.

Das setzt voraus, dass das Team zwischen dringenden und normalen Nachrichten unterscheidet. Ein Kanal für wichtige Betriebsstörungen sollte anders behandelt werden als ein Raum für allgemeine Ideen. Ohne solche Regeln kann auch Mattermost die bekannte Chat-Müdigkeit erzeugen, die viele Nutzer von anderen Arbeitsmessengern kennen.

Für die mobile Nutzung ist außerdem hilfreich, Nachrichten nicht nur nach dem Absender, sondern nach ihrer Bedeutung zu beurteilen. Ein Kollege kann in einem Projektkanal etwas Wichtiges schreiben, während eine direkte Nachricht lediglich eine kurze Rückfrage enthält. Wer alles gleich behandelt, wird entweder zu oft unterbrochen oder übersieht relevante Informationen. Die App bietet den Rahmen; die Arbeitsweise des Teams entscheidet über den tatsächlichen Nutzen.

Datenschutz und Kontrolle als echter Mehrwert

Der selbst gehostete Ansatz ist für mich der Punkt, der Mattermost von vielen gewöhnlichen Alternativen abhebt. Unternehmen, die Kontrolle über ihre Kommunikationsumgebung benötigen oder ihre Infrastruktur selbst verwalten möchten, erhalten eine andere Ausgangslage als bei einem vollständig fremdbetriebenen Dienst. Das kann für interne Projekte, technische Teams oder Organisationen mit eigenen Vorgaben besonders wichtig sein.

Man sollte diesen Vorteil aber nicht mit automatischer Sicherheit verwechseln. Selbst gehostet bedeutet nicht, dass jede Einrichtung automatisch gut abgesichert ist. Serverbetrieb, Zugriffsrechte, Aktualisierungen und interne Verantwortlichkeiten bleiben wichtige Aufgaben der Organisation. Die App kann in eine kontrollierte Umgebung passen, nimmt dem Unternehmen aber nicht die Verantwortung für diese Umgebung ab.

Genau hier liegt ein nicht offensichtlicher Trade-off: Wer mehr Kontrolle möchte, braucht meist auch mehr technisches Verständnis. Ein einfacher Cloud-Messenger ist oft schneller eingerichtet, weil der Anbieter viele Betriebsaufgaben übernimmt. Mattermost ist interessanter, wenn diese zusätzliche Kontrolle gewollt ist und jemand im Unternehmen sie zuverlässig betreuen kann.

Wie es sich gegen übliche Alternativen schlägt

Im Vergleich zu einem privaten Messenger ist Mattermost klar auf Arbeitsstrukturen ausgerichtet. Ein privater Messenger ist oft schneller für eine kleine Gruppe eingerichtet und eignet sich gut für spontane Absprachen. Mattermost bietet dafür die passendere Denkweise, wenn Gespräche nach Projekten, Teams und Themen getrennt werden sollen.

Gegenüber einem typischen Cloud-Arbeitschat liegt der entscheidende Unterschied weniger in der Grundidee von Kanälen und Nachrichten als in der Kontrolle über die Umgebung. Wer eine möglichst bequeme Anmeldung, minimale Administration und eine vollständig ausgelagerte Infrastruktur möchte, ist mit einer etablierten Cloud-Lösung möglicherweise schneller zufrieden. Wer dagegen eine selbst verwaltete Plattform bevorzugt, nimmt den zusätzlichen Einrichtungsaufwand eher in Kauf.

Auch E-Mail bleibt in manchen Situationen die bessere Wahl. Für formelle Kommunikation mit externen Personen, ausführliche Dokumentation oder Nachrichten, die nicht an eine laufende Teamdiskussion gebunden sind, hat E-Mail weiterhin Vorteile. Mattermost ist besonders stark bei laufender Zusammenarbeit, nicht als Ersatz für jede Form geschäftlicher Kommunikation.

Was die kostenlose Nutzung praktisch bedeutet

Die App selbst ist kostenlos erhältlich. Das macht den Einstieg auf dem Smartphone leicht und senkt die Hürde für Mitarbeitende, die auf ihre Arbeitskanäle auch unterwegs zugreifen möchten. Für die Bewertung des tatsächlichen Werts muss man jedoch zwischen der kostenlosen App und dem gesamten Betrieb einer selbst gehosteten Arbeitsumgebung unterscheiden.

Die kostenlose Installation bedeutet nicht automatisch, dass ein Unternehmen keinerlei Aufwand hat. Die Organisation muss die passende Umgebung bereitstellen und betreuen. Dieser Aufwand kann sinnvoll sein, wenn Kontrolle, Anpassbarkeit und die eigene Infrastruktur wichtig sind. Für ein sehr kleines Team ohne technische Betreuung kann die vermeintlich einfache kostenlose Lösung dagegen weniger unkompliziert sein, als sie zunächst wirkt.

Ich würde den Preis deshalb so einordnen: Für einzelne Nutzer ist der mobile Zugang ohne Kaufpreis attraktiv. Für ein Unternehmen entsteht der eigentliche Wert nicht durch das Herunterladen, sondern durch die Frage, ob die eigene Arbeitsweise von einer selbst verwalteten Kommunikationsplattform profitiert. Wer nur eine kostenlose Chat-App sucht, sollte diesen Unterschied ernst nehmen.

Für wen sich Mattermost besonders lohnt

Ich sehe den größten Nutzen bei Unternehmen, technischen Teams und Projektgruppen, die ihre Kommunikation bewusst in einer kontrollierten Umgebung organisieren möchten. Besonders passend ist die App für Teams, die bereits einen Mattermost-Server verwenden und unterwegs schnell auf Kanäle oder direkte Gespräche zugreifen müssen.

Auch für Gruppen mit vielen wiederkehrenden Projekten kann die Struktur hilfreich sein. Wenn Informationen regelmäßig gesucht werden, ist ein thematisch geordneter Kanal meist praktischer als ein langer Gruppenchat. Der Nutzen steigt außerdem, wenn das Team klare Regeln für Benachrichtigungen, Kanalnamen und Entscheidungen vereinbart.

Weniger geeignet ist Mattermost für Menschen, die ohne organisatorische Vorbereitung sofort loschatten möchten. Wer keinen Server kennt, keine technische Zuständigkeit hat oder nur mit wenigen Bekannten private Nachrichten austauschen will, wird den selbst gehosteten Arbeitsansatz wahrscheinlich als unnötige Hürde empfinden. In diesem Fall ist eine einfache Verbraucher-App die bessere Wahl.

Auch Teams, die fast ausschließlich spontane Einzelgespräche führen und keine Themen dauerhaft ordnen müssen, schöpfen die Stärken der App vermutlich nicht aus. Die Kanalstruktur ist kein Selbstzweck. Sie lohnt sich dann, wenn sie später beim Wiederfinden von Informationen, beim Einarbeiten neuer Mitglieder oder beim Nachvollziehen von Entscheidungen hilft.

Technischer Stand und mein Eindruck zur Alltagstauglichkeit

Die aktuelle Version ist 2.43.1 und die App läuft auf Geräten ab Android 7.0. Damit richtet sie sich nicht nur an Besitzer neuer Smartphones. Für die praktische Nutzung zählt aber nicht allein das Alter des Geräts, sondern auch, wie zuverlässig der eigene Server erreichbar ist und wie gut die internen Anmeldeabläufe funktionieren.

Die lange Verfügbarkeit seit dem 10.07.2017 und die große Installationsbasis vermitteln mir den Eindruck einer etablierten Anwendung statt eines kurzfristigen Experiments. Trotzdem würde ich bei einer Einführung nicht einfach alle Mitarbeitenden in sämtliche Kanäle werfen. Ein kleiner Pilot mit einem echten Projekt zeigt schneller, ob die Struktur funktioniert, ob Benachrichtigungen zu häufig kommen und ob die mobile Nutzung den gewünschten Vorteil bringt.

Mein konkreter Einführungsvorschlag wäre: zuerst wenige, klar benannte Kanäle anlegen, einen Bereich für wichtige Ankündigungen reservieren und festlegen, welche Themen direkt und welche öffentlich im Team besprochen werden. Danach sollte das Team eine Woche lang beobachten, wo Informationen verloren gehen. Erst dann würde ich die Struktur erweitern. So verhindert man, dass Mattermost von Anfang an mit unübersichtlichen Räumen überladen wird.

Mein Urteil für die Entscheidung

Mattermost ist für mich keine beliebige kostenlose Chat-App, sondern ein Werkzeug für Teams, die Kontrolle und nachvollziehbare Arbeitskommunikation höher gewichten als den schnellstmöglichen Einstieg. Der mobile Zugang ist sinnvoll, wenn bereits eine passende Umgebung existiert und Mitarbeitende auch außerhalb des Schreibtischs erreichbar bleiben sollen. Die kostenlose App macht das Ausprobieren einfach, aber der organisatorische und technische Rahmen bleibt ein wesentlicher Teil der Entscheidung.

Ich würde die Anwendung empfehlen, wenn eure Organisation selbst hosten möchte, bereits Mattermost einsetzt oder eine klare Trennung von Projekten und Arbeitsbereichen braucht. Die stärksten Vorteile liegen in der teamorientierten Struktur, der mobilen Erreichbarkeit und der Möglichkeit, die Plattform in eine eigene Infrastruktur einzubetten. Wer diese Punkte wirklich nutzt, erhält mehr als nur einen weiteren Nachrichtenkanal.

Ich würde sie überspringen, wenn ihr einen privaten Messenger für spontane Gespräche sucht, keine Serververwaltung übernehmen wollt oder eine vollständig fertige Cloud-Lösung ohne interne Einrichtung bevorzugt. In solchen Fällen kann eine klassische Alternative bequemer sein. Für die passende Zielgruppe ist Mattermost jedoch eine überzeugende Business-App mit einem klaren Profil: nicht maximal unkompliziert, sondern bewusst auf kontrollierte Zusammenarbeit ausgelegt.

Highlights

  • Open-Source-Code ermöglicht mehr Kontrolle und anpassbare Installationen.
  • Threads halten Diskussionen übersichtlich und erleichtern gezielte Antworten.
  • Umfangreiche Integrationen verbinden Mattermost mit vielen Entwickler-Tools.
  • Selbsthosting bietet Unternehmen mehr Kontrolle über Daten und Compliance.
  • Mobile Apps ermöglichen zuverlässigen Zugriff auf Chats unterwegs.

Einschränkungen

  • Die Einrichtung eines eigenen Servers kann technisches Wissen erfordern.
  • Die Benutzeroberfläche wirkt für Einsteiger teilweise komplex und überladen.
  • Einige Funktionen sind je nach Edition oder Tarif eingeschränkt.
  • Bei großen Teams kann die Suche nach älteren Nachrichten unübersichtlich werden.
  • Push-Benachrichtigungen benötigen sorgfältige Einstellungen
  • um nicht zu stören.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Mattermost und für wen eignet sich die App?

Mattermost ist eine Kommunikations- und Kollaborationsplattform für Teams, die Chat, Dateiaustausch, Sprach- und Videofunktionen sowie Integrationen in einer Oberfläche bündelt. Besonders interessant ist die App für Unternehmen, Entwicklerteams und Organisationen, die Wert auf Kontrolle über ihre Daten legen. Im Gegensatz zu vielen rein cloudbasierten Messengern kann Mattermost selbst gehostet oder über einen betreuten Dienst genutzt werden.

Benötige ich ein eigenes Mattermost-Konto oder einen bestimmten Server?

Ja, für die Nutzung benötigen Sie normalerweise Zugang zu einem Mattermost-Server. Die mobile App ist kein vollständig unabhängiger Messenger, bei dem man sich einfach ohne weitere Einrichtung registriert. Ihr Unternehmen, Verein oder Team muss Ihnen in der Regel eine Serveradresse und Zugangsdaten bereitstellen. Je nach Konfiguration können Sie sich per E-Mail, Benutzername oder über einen verbundenen Anmeldedienst einloggen.

Welche Funktionen bietet Mattermost auf Android und iOS?

Die mobilen Apps ermöglichen den Zugriff auf öffentliche und private Kanäle, Direktnachrichten, Gruppenchats, Dateianhänge, Erwähnungen und Benachrichtigungen. Je nach Serverversion und aktivierten Funktionen können auch Threads, Audio- oder Videokonferenzen sowie verschiedene Integrationen verfügbar sein. Der genaue Funktionsumfang hängt deshalb nicht nur von der App, sondern auch von der Konfiguration und Version des verwendeten Mattermost-Servers ab.

Ist Mattermost sicher und wie werden meine Daten gespeichert?

Mattermost legt einen Schwerpunkt auf Datenschutz, Sicherheit und Kontrolle über die Infrastruktur. Bei einer selbst gehosteten Installation bestimmt die betreibende Organisation, wo Nachrichten und Dateien gespeichert werden und wer Zugriff darauf erhält. Das bedeutet jedoch auch, dass Sicherheit, Updates, Backups und Serverkonfiguration korrekt verwaltet werden müssen. Vor der Nutzung sollten Sie daher prüfen, welcher Anbieter den Server betreibt und welche Datenschutzrichtlinien gelten.

Ist Mattermost kostenlos und entstehen beim Download zusätzliche Kosten?

Der Download der Mattermost-App für Android oder iOS ist grundsätzlich kostenlos. Ob bei der tatsächlichen Nutzung Kosten entstehen, hängt vom verwendeten Dienst ab. Eine Organisation kann beispielsweise eine kostenlose oder selbst verwaltete Installation betreiben, während bestimmte kommerzielle Hosting- oder Enterprise-Angebote kostenpflichtig sein können. Die App selbst ersetzt keinen Server und garantiert daher nicht automatisch einen kostenlosen Zugang zu allen Funktionen.

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Entwickler
Mattermost
Veröffentlicht
10.07.2017

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